Bildungsnews der GEW

Immer mehr private Berufsschulen in Deutschland

Die Zahl der privaten beruflichen Schulen in Deutschland nimmt seit Jahren kontinuierlich zu – laut Statistischem Bundesamt von rund 1.200 zu Beginn der 90er Jahre auf etwa 2.200 im Schuljahr 2016/17. Mittlerweile unterrichten bundesweit knapp 16.500 Lehrkräfte die knapp 240.000 Schülerinnen und Schüler an den privaten beruflichen Schulen, die 9,5 Prozent der Lernenden an allen öffentlichen und privaten Berufsschulen ausmachen.

Beschäftigungsbedingungen in Integrationskursen verbessern

DaF/DaZ-Lehrkräfte in allen Integrationskursen müssen laut Beschluss des Geschäftsführenden Vorstands grundsätzlich fest angestellt und tariflich entlohnt werden – orientiert an der Entgeltgruppe 11 des TVöD unter anderem mit einer 39-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub. Die Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten pro Woche beträgt 25 bei einer Vollzeitstelle. Ohne Festanstellung müssen DaF/DaZ-Lehrkräfte entsprechende Stundensätze erhalten. Das Honorar für eine UE beträgt mindestens 55 Euro. Die Qualitätsstandards, die bis zum 31.

„Refugee Eleven“: Geflüchtete Amateure treffen geflüchtete Profis

Neven Subotic stammt aus Bosnien, Abdullah Youla Daffe aus Guinea. Neven Subotic ist Innenverteidiger beim 1. FC Köln, Abdullah Youla Daffe spielt als Stürmer für die „Refugee 11“. Was beide gemeinsam haben: Sie sind geflüchtet. Für die elfteilige Webvideoserie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) trafen sie sich auf dem Trainingsgelände von Borussia Dortmund und sprachen unter anderem über die Gründe ihrer Flucht.

Leitungspositionen übernehmen!

Wir kennen die Situation: Ob im Kita-Team, Schulkollegium oder Forschungsprojekt – Frauen leisten sehr gute Arbeit, entwickeln die pädagogische Praxis weiter, beteiligen sich an innovativer Forschung. Aber wie sieht es in den Leitungspositionen aus? Gerade im Schulbereich sind Frauen, gemessen an ihrem großen Anteil an den Lehrkräften, in Leitungspositionen unterrepräsentiert. Und damit herrscht ein Demokratiedefizit, denn Frauen stellen nicht im selben Maße wie Männer die Weichen für Bildungseinrichtungen. Mehr Frauen in Leitungspositionen, das ist kein Selbstläufer.

Quoten sind nicht das beste Mittel

  • E&W: Frau Wolff, Sie haben mit 35 Jahren ihren ersten Lehrstuhl geleitet, waren danach Dekanin, später Wissenschaftsministerin in Sachsen-Anhalt und sind nun seit drei Jahren Präsidentin der Goethe-Universität. An die berühmte gläserne Decke sind Sie offenbar nie gestoßen?

Birgitta Wolff: Doch, auch ich kenne das. Und ich empfinde meinen beruflichen Weg rückblickend nicht als Durchstart.

Politische Bildung in Zeiten des Populismus

Ein Ergebnis der FES-Tagung: Wer Populismus und Populisten entzaubern will, benötigt das Wissen um geeignete Strategien für den Umgang mit ihnen. „Zwar sind junge Menschen insgesamt weniger empfänglich für extreme oder populistische Einstellungen, aber ihre Beteiligung an demokratischen Wahlen ist zu gering“, sagt der Moderator des Netzwerks Bildung, Burkhard Jungkamp. „Ihr Interesse an Politik zu stärken und ihre Bereitschaft zu fördern, demokratische Teilhaberechte wahrzunehmen, ist daher vordringliche Aufgabe von Schule und Gesellschaft.“

Frauen dominieren – Männer führen

13 Jahre lang war Sabine Henze so etwas wie die Geschäftsführerin eines mittelständischen Dienstleistungsunternehmens mit 33 Mitarbeiterinnen und täglich Hunderten „Kunden“. Sie leitete Auszubildende an, arbeitete neue Kolleginnen ein, erstellte Wirtschaftspläne. Die jüngsten ihrer „Kunden“ waren gerade einmal ein Jahr alt. Henze ist Erzieherin und führte von 2000 bis 2013 eine Kindertagesstätte mit 340 Kindern im brandenburgischen Teltow.