Bildungsnews der GEW

Wann kommt die „digitale Revolution?“

„Ein kleiner Chip, in die Hand implantiert, mit Verbindung zum Internet.“ Der sei in Skandinavien bereits üblich, erklärte Professorin Kerstin Jürgens. „Ich öffne damit Türen und bezahle mein Bahnticket“, so die Soziologin von der Universität Kassel. Der Chip ermögliche allerdings auch das „Tracking“, das Beobachten des Einzelnen, etwa für die Marktforschung. Damit lasse sich feststellen, „wie lange stehen Sie vor einem Schaufenster, wie lange vor einem Regal?“ Digitale Technik zum „Tracking“ halte auch in der Arbeitswelt Einzug, unterstrich Kerstin Jürgens.

4 Fragen zur GEW-Fachtagung „FrauenStärken im Schulbereich“

  • Was verrät die Besetzung von Schulleitungen über den Stand von Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit im Schulbereich?

Eine ganze Menge zeigt sich da. Da ist zum einen die Frage: Werden Schulleiterinnen und Schulleiter ausreichend von ihrer Unterrichtsverpflichtung entlastet, um ihre Leitungstätigkeit auszuüben und werden sie auch gut dafür bezahlt, dass sie Leitungsverantwortung übernehmen.

„Paula und die Zauberschuhe“ thematisiert körperliche Behinderungen

Vorschulkind Paula fährt einen Rollator. Doch auch wenn in ihrem Körper eine Spastik wohnt, geht sie mit ihrem körperlichen Handicap ganz natürlich um: „Zusammen sind meine Hände echt prima.“ Paula weiß, was sie will und kann und ist meist fröhlich. Aber wenn sie mit ihrer körperlichen Behinderung an ihre Grenzen kommt, kann sie richtig sauer, traurig oder wütend werden. Kindgerechte Erklärung und Zuwendung in der Bewegungsambulanz führen zu neuem Wissen und geben Paula und ihrer Familie viele nützliche Informationen über Paulas Spastik, Therapiemöglichkeiten, Hilfsmittel und Medikamente.

GEW schlägt Sofortprogramm für mehr Lehrkräfte vor

Vor dem Hintergrund des bundesweiten Lehrkräftemangels und der steigenden Zahl von Schulanfängerinnen und Schulanfängern schlägt die GEW ein Sofortprogramm zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten von Lehrkräften vor.

„Schwarzer Freitag“ am Goethe-Institut

Seit Ende Januar diesen Jahres sind die Goethe-Institute im Inland in einer schweren Krise. Auslöser war eine Überprüfung der vielen Honorarverträge durch die Deutsche Rentenversicherung, die zu dem Ergebnis kam, dass es sich in fast allen Fällen um „Scheinselbständigkeit“ handelt. Dem Goethe-Institut drohen erhebliche Nachzahlungen. In der Folge wurden zunächst keine Honorarlehrkräfte mehr beschäftigt und zahlreiche Kurse abgesagt. Für die Festangestellten bedeutete das zusätzliche Belastungen und erhebliche Mehrarbeit.

Flyeraktion "JA13" in Dresden

Um auch bei den Beschäftigten im Kultus- und im Finanzministerium für eine dauerhafte Aufwertung des Grundschullehramtes zu werben, haben die Vorsitzende der GEW Sachsen, Uschi Kruse, ihr Stellvertreter für den Bereich Schule, Jens Risse, und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsgewerkschaft zu Arbeitsbeginn vor den Ministerien Flugblätter verteilt.