Bildungsnews der GEW

USA: Lehrerstreiks in republikanischen Bundesstaaten

Es sind die größten Streiks von Lehrerinnen und Lehrern in den USA seit Jahrzehnten und sie finden ausgerechnet in Bundesstaaten statt, die fest in republikanischer Hand sind. Hier ist der schlanke Staat Programm und gelten Steuererhöhungen als Teufelswerk. Folge republikanischer Sparpolitik ist, dass die schulische Infrastruktur in diesen Staaten vielfach zerfällt und Lehrerinnen und Lehrer die geringsten Gehälter und schlechtesten Sozialleistungen an öffentlichen Schulen im ganzen Land erhalten.

Bayern (II): Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz wirkt – etwas

Den Evaluierungsbericht hatte bereits 2015 ihr Vorgänger im Amt, Ludwig Spaenle, auf den Weg gebracht. Die Situation von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe sich „spürbar verbessert“, so Kiechle. „Kein Grund sich zurückzulehnen“, mahnte indes GEW-Vize und Hochschulexperte Andreas Keller.

Deutsche Gewerkschaften und Israel

Rund achtzig Personen - deutsche, israelische und palästinensische Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter,  Wissenschaftler und Studenten - waren der Einladung nach Berlin gefolgt. Die Tagung mit dem Titel „Deutsche Gewerkschaften und Israel“‘ fand an historischem Ort im ehemaligen Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes in Berlin-Kreuzberg statt, das von dem jüdischen Architekten Erich Mendelsohn entworfen und im Jahr 1930 fertiggestellt worden war.

GEW-Werbeflyer: Eine starke Stimme für den Traumjob Wissenschaft

Die GEW ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund. Sie organisiert Beschäftigte in allen Bildungsbereichen – von der Kita bis zur Weiterbildung. Zu unseren Mitgliedern gehören Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beschäftigte in Wissenschaftsmanagement und Serviceeinrichtungen, Technik und Verwaltung. Auch Studierende können der GEW beitreten.

Berufswahl klischeefrei fördern

Die Zukunftstage Girls‘ und Boys‘ Day sollen Jugendlichen in den Klassen 5 bis 10 das Erwerbsleben ein Stück weit näher bringen. Und zwar konkret ohne Geschlechterklischees. Denn nach wie vor haben Mädchen und Jungen ein sehr eingegrenztes Berufswahlspektrum.

Paritätische Mitbestimmung: Im Interesse aller Hochschulmitglieder

Stein des Anstoßes für viele Rektorinnen und Rektoren: Einige Entscheidungen soll nicht mehr die Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit absoluter Mehrheit entscheiden, sondern alle vier Statusgruppen – auch die wissenschaftlichen und administrativ-technischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden – sollten gleichberechtig mitbestimmen.

„Transit“: Verfilmung von Anna Seghers Exilroman

Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Der deutsche Flüchtling Georg (Franz Rogowski) entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben nahm: ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an.

Unterrichtsmaterial zum Alltag in der DDR

Die Berliner Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt mit 20 Ausstellungstafeln und mehr als 100 Fotografien Geschichten aus dem Alltag der DDR. Die Ausstellungstexte verfasste der Historiker Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf Harald Hauswald in der DDR aufwuchs. „Voll der Osten“ knüpft an die Ausstellung „Die heile Welt der Diktatur?