Bildungsnews der GEW

Alles auf Los!

Die Prorektorin für Forschung und Lehre der Universität Magdeburg Prof. Dr. Franziska Scheffler, Sachsen-Anhalts Kultusminister Marco Tullner (CDU), der gleichzeitig die Kultusministerkonferenz vertrat und der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft Hans-Christoph Koller diskutierten die Leitlinien gemeinsam mit dem GEW-Vizevorsitzenden Andreas Keller. Und sie stimmten an vielen Stellen zu.

„Inklusion muss für alle Lehrerkräfte verbindlicher Bestandteil der Ausbildung werden“ (Andreas Keller)

Unterrichtsmaterial zu Datenschutz und Steuern

Ob wir im Internet surfen oder mit Kundenkarte einkaufen – wir kommen kaum dagegen an, persönliche Daten preiszugeben. Auch am Arbeitsplatz sieht es oft nicht anders aus. Beschäftigte hinterlassen viele Datenspuren. Kann man diese auch nutzen, um Beschäftige zu überwachen? Technisch ist schon vieles möglich. Zum Beispiel können die Telefon- und Internetbenutzung überprüft und per GPS der Dienstwagen geortet werden.

Debatte zur Qualitätsentwicklung in der Lehrer_innenbildung

Das Buch mit dem Titel „Drei Phasen. Die Debatte zur Qualitätsentwicklung in der Lehrer_innenbildung“ befasst sich mit der Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Lehrer_innenbildung über alle drei Phasen – das Studium, den Vorbereitungsdienst sowie Fort- und Weiterbildung – hinweg. Hierbei wird nicht nur der Begriff Qualität definiert, sondern die Autorinnen und Autoren analysieren Themen und Instrumente der Qualitätsentwicklung, die institutionellen Rahmenbedingungen und Anforderungen sowie phasenübergreifende Qualitätsinstrumente in der Lehrer_innenbildung.

Lehrstuhlprinzip überwinden, Arbeitsbedingungen verbessern

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf Einladung der GEW und des NGAWiss in die Technische Universität Berlin gekommen, um über Forderungen für eine neue Personalpolitik in der Wissenschaft zu debattieren. „Das Interesse an einer Veränderung der Hochschulen ist offenbar groß“, stellte Peter Ullrich (NGAWiss) in seiner Begrüßung der Tagungsgäste fest. Heute stehen wenigen Professorinnen und Professoren Scharen an wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, die in der Regel in Abhängigkeit gehalten und mit Kurzzeitverträgen abgespeist werden.

Warum Grundschullehrkräfte A13 verdient haben

Die GEW macht während eines bundesweiten Aktionszeitraums weiter Druck für „JA13“, die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte. Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I sollen künftig nach der Besoldungsgruppe A13 (Beamtinnen und Beamte) beziehungsweise der Entgeltgruppe E13 (Angestellte) bezahlt werden. „Es tut sich noch zu wenig in den Landesregierungen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Auftakt der Aktionen, die bis zum 24. November laufen.

Berlin: Grundschullehrkräfte endlich nach A13 und E13 bezahlen!

Wenn es nach den Vorstellungen der Senatsverwaltung geht, soll es für viele der Kolleginnen und Kollegen aber noch Jahre dauern, bis die Höhergruppierung erfolgt. „Das ist ein klarer Verstoß gegen die im Sommer 2016 geschlossene Vereinbarung!“, stellte die Vorsitzende der GEW Berlin, Doreen Siebernik, klar. 2016 hatten sich GEW Berlin und Berliner Senat darauf verständigt, alle Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen nach A13 beziehungsweise E13 zu bezahlen.

Worum geht es beim Streit um das Kooperationsverbot?

Die SPD hat im Bundestagswahlkampf die vollständige Abschaffung des Kooperationsverbotes versprochen, die Grünen – mit Ausnahme ihres baden-württembergischen Landesverbands – machen seit jeher Front gegen die Regelung, ein FDP-geführtes Bildungsministerium würde dem Verbot vermutlich endgültig den Todesstoß versetzen. Vorsichtige Signale kommen auch aus Teilen der CDU. Doch worum geht es bei dem komplizierten juristischen wie politischen Streit eigentlich?