Bildungsnews der GEW

read.me: Comeback der Studiengebühren

Zum Wintersemester 2017/18 schaut die read.me außerdem zurück auf 50 Jahre Bildungsproteste seit 1967: Vier Aktive aus verschiedenen Generationen debattieren im Interview, was die Studierenden in ihrer Zeit auf die Straße trieb, wie sich die Streikbewegungen unterscheiden und was sie gemeinsam haben sowie mit welchen Mitteln und Aktionsformen Studierende im Laufe der Jahrzehnte für ihre Interessen gekämpft haben. Die neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks wird vorgestellt und aus der Perspektive der GEW-Studis kommentiert.

Unesco-Weltkongress zu offenen Bildungsmaterialien beschließt Aktionsplan

Um OER in Bildungspolitik und -praxis zu verankern, haben die Teilnehmenden des Unesco-Weltkongresses die Weiterentwicklung digitaler Fähigkeiten der Nutzerinnen und Nutzer sowie tragfähige Geschäftsmodelle gefordert. „Offene Bildungsmaterialien sind ein wichtiges Instrument zur Umsetzung des Bildungsziels der Globalen Nachhaltigkeitsagenda.

"Amelie rennt": Rebellion in den Dolomiten

Die Berliner Großstadtgöre Amelie ist 13 und lässt sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern, die sie nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall in eine spezielle Klinik nach Südtirol verfrachten. Genau das, was Amelie nicht will. Anstatt sich helfen zu lassen, reißt sie aus. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen 15-Jährigen mit dem sonderbaren Namen Bart.

Familienzuschlag: Unbefristeter Anspruch auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaft

Das Land Niedersachsen muss einem Lehrer nachträglich einen Familienzuschlag für vier Jahre zahlen. Der Einwand des Landesversorgungsamtes, der in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebende Beamte habe die Ansprüche nicht rechtzeitig geltend gemacht, blieb vor Gericht erfolglos. Der Anspruch sei weder auf das laufende Haushaltsjahr begrenzt noch verjährt, urteilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Niedersachsen.

"Die Rotzlöffel-Republik"

Eine Streitschrift, ein Aufschrei des Teils der Gesellschaft, der Tag für Tag mit Kindern zu tun hat. These: Wenn so weitergemacht wird wie bisher, entsteht von allem mehr, was wir heute schon als starke Belastung der Gesellschaft wahrnehmen: Depressionen, Burnout, Empathielosigkeit, Gewalt und Kriminalität. Die Autorinnen der „Rotzlöffel-Republik“ wollen keine Schuld zuweisen, aber Verantwortung benennen, Kinder nicht als Tyrannen beschreiben, aber zeigen, welche Einflüsse sie als solche wirken lassen.