Bildungsnews der GEW

Tarifabschluss: Im Schnitt rund 7,5 Prozent für die Beschäftigten!

Das zentrale Thema der Tarifrunde war die Forderung, dass die Gehälter im öffentlichen Dienst in Zeiten von Wirtschaftswachstum, Fachkräftemangel und Rekordsteuereinnahmen deutlicher steigen sollen als in den Jahren zuvor. Das ist im Kern gelungen.

„Mit dem Abschluss wird der öffentliche Dienst gestärkt und attraktiver.“ (Marlis Tepe)

Weg vom Püppchenimage

  • Als Frau in der Politik: Lisa Kapteinat

„Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass es nichts gibt, dass ich wegen meines Geschlechts nicht erreichen könnte. Lange waren deshalb Feminismus oder Gleichberechtigung keine Themen, mit denen ich mich beschäftigte. Ich würde sogar sagen, dass bei mir fehlendes Problembewusstsein vorlag. Das hat sich mit dem Einstieg in die Berufswelt geändert.

Raus zum 1.Mai!

Unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Mitgliedsgewerkschaften auf, an den Kundgebungen und Demonstrationen zum 1. Mai 2018, dem „Tag der Arbeit“, teilzunehmen. Die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe spricht während der 1.-Mai-Feier in Hannover auf dem Trammplatz. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr.

Warnstreiks erreichen Höhepunkt

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben die Warnstreiks der Beschäftigten in den vergangenen Tagen den Höhepuntk erreicht: Quer durch die Republik legten Zehntausende die Arbeit nieder und demonstrierten für sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr Gehalt. In Nürnberg folgten am Mittwoch rund 9.000 Kolleginnen und Kollegen dem Streikaufruf von GEW und ver.di.

„Gender Matters“: Plattform zu Feminismus und Frauenrechten

Das Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung hat einen neuen Facebook-Kanal: „Gender Matters“ ist eine Plattform zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit, Feminismus und Frauenrechte. Anlass des neuen digitalen Angebots ist der 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts: Viele Themen, für die Frauen damals schon auf die Straße gegangen seien, seien heute nicht weniger aktuell.

DGB-Index Gute Arbeit: Arbeit und Pflege sind schlecht vereinbar

Die meisten Beschäftigten haben Probleme, die Pflege eines Angehörigen mit ihrem Job zu kombinieren: 71 Prozent können dies zeitlich nur schlecht vereinbaren, wie eine Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit ergab. 3,3 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, etwa zwei Drittel von ihnen werden zu Hause versorgt. Jeder elfte Beschäftigte muss daher seinen Job und die Pflege eines Angehörigen unter einen Hut bringen.