Bildungsnews der GEW

Im Verschleißmodus

Es ist nicht wenig, was die Bremer Bildungsbehörde von ihren Beschäftigten erwartet. Und sie hat ihre Wünsche in einer Fülle von Verordnungen präzise formuliert. Unter anderem hat eine Lehrkraft in der Hansestadt je Schuljahr mindestens 30 Stunden Fortbildung zu absolvieren. Sie hat über die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die eigene Arbeit ständig Buch zu führen und diese Aufzeichnungen Eltern und Schülern auf Nachfrage offenzulegen.

Der versteckte Mangel

Der Speisesaal ist an diesem Tag Klassenzimmer: Rund 50 Mädchen und Jungen sitzen in kleinen Gruppen an den runden Tischen, die Köpfe sind über Hefte und Bücher gebeugt. Obwohl die meisten Kinder konzentriert arbeiten, liegt leises Stimmengewirr in der Luft. „Fachkräftemangel live“, sagt Dörte Simonsen (Name von der Redaktion geändert). Die erfahrene Lehrerin gehört dem Leitungsteam ihrer Grundschule an, die in einer Kleinstadt an der Westküste von Schleswig-Holstein liegt. Die Schule muss nicht nur zur Grippezeit mit zu wenig Personal auskommen.

Ausbildung zum Demokratieberater

Leicht fällt es Olaf Kämpfer immer noch nicht. Doch in seiner Ausbildung zum Demokratieberater hat er gelernt, wie wichtig es ist, sich bei Konflikten zurückzunehmen. „Früher habe ich immer versucht, die Probleme zu lösen“, sagt der Betriebsratsvorsitzende eines Fahrzeuganhängerherstellers in Gotha. Im Projekt „Gut beraten?! Mit Konzept“ für ehrenamtlich aktive Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat er ein neues Rollenverständnis vermittelt bekommen. Und erprobt.

Ausbildung zum Demokratieberater

Leicht fällt es Olaf Kämpfer immer noch nicht. Doch in seiner Ausbildung zum Demokratieberater hat er gelernt, wie wichtig es ist, sich bei Konflikten zurückzunehmen. „Früher habe ich immer versucht, die Probleme zu lösen“, sagt der Betriebsratsvorsitzende eines Fahrzeuganhängerherstellers in Gotha. Im Projekt „Gut beraten?! Mit Konzept“ für ehrenamtlich aktive Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hat er ein neues Rollenverständnis vermittelt bekommen. Und erprobt.

Studie zu Kosten für Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schulen

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen zu integrieren, ist ein internationales Ziel. BNE wurde nicht nur im Katalog der Unterziele der im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDG) aufgenommen. Auch im „Nationalen Aktionsplan“ ist festgehalten, dass Nachhaltige Entwicklung langfristig in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden solle.

Studie zu Kosten für Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Schulen

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Schulen zu integrieren, ist ein internationales Ziel. BNE wurde nicht nur im Katalog der Unterziele der im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDG) aufgenommen. Auch im „Nationalen Aktionsplan“ ist festgehalten, dass Nachhaltige Entwicklung langfristig in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden solle.

Politische Erwachsenenbildung: Angebot und Nachfrage rückläufig

Der politischen Erwachsenenbildung geht es gut. Das zumindest sagt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): „Politische Bildung hat Konjunktur. Wir haben mit 54 Millionen Euro das höchste Budget in unserer 65-jährigen Geschichte“, so seine Worte zum Jubiläum seiner Einrichtung im vergangenen Jahr. Das sieht Wilfried Rehfeld nicht ganz so. Er hat 30 Jahre Erfahrung in der politischen Erwachsenenbildung. Als Geschäftsführer des Vereins dialog im münsterländischen Greven leitet er eine der eher kleineren Einrichtungen im Bildungsgeschäft.

„Medienkompetenz sollte mehr als ein Schulfach sein“

Es ist ein hochtönendes Klagelied der politischen Eliten: das Lamento über die grassierende Politikverdrossenheit der Jugend, die sich längst zu einer Akzeptanz-Krise der politischen Institutionen ausgeweitet hat. Dass davon auch die Medien umfasst sind, erschließt sich schon am dramatisch gestiegenen Durchschnittsalter der Fernsehgemeinde von ARD und ZDF. Das jüngere Publikum wendet sich ab, interessiert sich kaum noch für politische Informationen, schaut immer weniger Tagesschau, Heute Journal oder Monitor.