Bochumer Kongress 2017: Bildung. Weiter denken!

03.03.2017 - 04.03.2017

Fünf Jahre sind seit dem Bochumer Kongress 2011 vergangen, nun stehen die im Bochumer Memorandum verfassten bildungspolitischen Ziele wieder auf dem Prüfstand. Im Rahmen des Bochumer Kongress 2017 geht es auch um Hochschulpolitik. Anmeldung jetzt möglich!

In Vorbereitung auf die Landtagswahl NRW 2017 freuen sich die Veranstalter auch auf die Diskussion mit den Spitzenkandidat/innen Hannelore Kraft (SPD), Sylvia Löhrmann (GRÜNE) und Armin Laschet (CDU).
 

Hochschulpolitische Themen sind:

Freitag, 3. März, 15.30 – 17.00 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben,

Politikgespräch: „Wir haben einen Plan!“ – Hochschule in gesellschaftlicher Verantwortung. Was bringt der Landeshochschulentwicklungsplan NRW?

Mit der Aufstellung eines Landeshochschulentwicklungsplanes (LHEP) hat das Land wieder mehr Verantwortung für die Entwicklung der Hochschullandschaft in NRW übernommen. Künftig geht es nicht mehr nur um die eigene Profilbildung der zunehmend in einen Wettbewerb getretenen öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen, sondern um die gemeinsame Verständigung auf strategische, gesellschaftlich notwendige und politisch verabredete Entwicklungsziele zwischen Hochschulen, Landesregierung und Parlament. Welche Chancen bietet der Plan für gute Studien- und Beschäftigungsbedingungen und für die Qualität von Forschung und Lehre?

  • Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW
  • Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen und LRK Vorsitzender FH NRW
  • Dr. Andreas Keller, Leiter des Organisationsbereichs Hochschule und Forschung, GEW Bund
  • Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal und Mitglied der LRK-Sprechergruppe Universitäten NRW
  • Bernadette Stolle, FH Südwestfalen und Geschäftsführerin der LPKwiss


Freitag, 3. März, 11.45 - 13.15 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben

Forum: Gute Lehre – Gutes Studium! Studieren „nach Bologna“

"Bologna" ist im Normalbetrieb der Hochschulen angekommen, über 90% der Studiengänge führen zum Bachelor oder Master. Doch die Reform muss weiter gehen, es geht um mehr Qualität und gute Studienbedingungen. Das Akkreditierungssystem zur Qualitätssicherung wird derzeit verfassungskonform gemacht, aber es geht auch um ganz konkrete Fragestellungen: Studienanforderungen und -anforderungen, kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen in den Fächern, Integration von Auslandsaufenthalten in Studiengänge, Studium ohne Abitur, Anrechnung beruflicher Erfahrung auf ein Studium, Nutzbarkeit von Studienangebote für Berufstätige u.v.a.m.

  • Prof. Dr. Holger Burckhardt, Rektor der Universität Siegen und HRK-Vizepräsident für Lehre und Studium
  • Antonia Kühn, Abteilungsleiterin Hochschulen, Wissenschaft und Forschung, DGB NRW

 

Mehr Infos und Anmeldung hier: https://www.gew-nrw.de/bochumer-kongress-2017.html

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Bochum