Prekäre Beschäftigung

Das bedeutet das neue Wissenschafts-Zeitvertragsgesetz für SHKs und WHKs

02.02.2016

Das neue Wissenschafts-Zeitvertragsgesetz ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Für
Nachwuchs-Wissenschaftler sollten die Arbeitsbedingungen verbessert werden, indem die
Befristungsdauern verlängert werden. Verträge von unter einem Jahr soll es nicht mehr
geben. Außerdem soll nach einer Verlängerung des Vertrags keine weitere Verlängerung
mehr möglich sein. Bei der Planung des Gesetzes wurden aber die Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte (SHKs und WHKs) nicht bedacht. Viele fürchten jetzt, dass ihre Stellen nur noch maximal vier Jahre laufen könnten.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Dortmund

Mitbestimmung als Erfolgsfaktor der digitalen Hochschule

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat den Dialogprozess "Lernen im Digitalen Wandel" gestartet, um darüber mit einer interessierten Öffentlichkeit zu diskutieren, wie Kitas, Schulen und Hochschulen, aber auch die Fachkräfteausbildung noch besser auf die Anfor­derungen der Digitalisierung vorbereitet werden können. Im Rahmen der Online-Diskussion auf der Plattform www.bildungviernull.nrw können Beiträge eingestellt und kommentiert werden.

Antonia Kühn hat für den DGB NRW nachstehenden Beitrag verfasst:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Redaktion

DGB Jugend OWL mit Aktion gegen Befristungspraxis an Universität Bielefeld

Immer mehr Zeitverträge mit immer kürzeren Laufzeiten – die Befristungswelle in der Wissenschaft betrifft mittlerweile rund 90 Prozent der Beschäftigten an Hochschulen. Kurz- und Kettenverträge, lange und steinige Karrierewege: Das ist nicht nur unfair gegenüber den betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Auch die Kontinuität und damit die Qualität von Forschung und Lehre können nicht so nicht mehr gewährleistet werden.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Bielefeld

Jetzt zum Download: Anhörung im Bundestag zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Am 11. November fand im Bundestag eine Anhörung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz statt. Mit Klaus Böhme, Verdi, und Antonia Kühn, DGB, waren gleich zwei nordrhein-westfälische Gewerkschafter/innen eingeladen. Zusammen mit Andreas Keller, stv. Vorsitzender der GEW, konnten sie die Positionen der Hochschulbeschäftigten einbringen. Nun steht das Video zur Anhörung in der Mediathek des Bundestages zur Verfügung:
http://dbtg.tv/cvid/6082807

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Redaktion

Kodex Gute Arbeit jetzt mit Leben füllen: Rechtliche Fragen sind geklärt

Die Landesrektorenkonferenz der Universitäten hat ein Rechtsgutachten zur Bewertung des Kodex für gute Beschäftigungsbedingungen vorgelegt. Dieses Gutachten äußert Zweifel an der Rechtsmäßigkeit des Kodex als solchem. Der DGB NRW hat dies zum Anlass genommen und die darin beschriebenen Bedenken geprüft.

Im Kern werden vier juristische Argumente vorgebracht, die wir wie folgt kommentieren:

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Redaktion

GEW Düsseldorf: Seminar Sozialversicherungen und Einkommenssteuer für Selbstständige

31.10.2015

für Honorardozent*innen, Lehrbeauftragte und andere Freiberufler*innen

Sozialversicherungen und Einkommenssteuer für Selbstständige
Tagesseminar am 31. Oktober 2015 in Düsseldorf

die GEW Düsseldorf lädt ein zu einem Tagesseminar für alle, die in der Bildung freiberuflich tätig sind:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Düsseldorf

Ver.di NRW: Seminarangebot "Befristete Arbeitsverhältnisse"

16.11.2015

Seminar "Befristete Arbeitsverhältnisse in Betrieben und Dienststellen"

Montag, 16.11.2015, von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr im  DGB-Haus Düsseldorf, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf

Rechtsgrundlage für die Freistellung: gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IX und Gleichstellungsbeauftragte

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi)
Düsseldorf