Bildungsnews der GEW

Warnstreikwoche der studentischen Beschäftigten

Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen sind am Montag erstmals für eine volle Arbeitswoche in den Ausstand getreten. Die bis Freitag dauernden Warnstreiks seien die Reaktion auf die bisher ergebnislosen Verhandlungen und verhärteten Positionen in zentralen Fragen der Lohngestaltung, erklärten die GEW Berlin und ver.di. Für Donnerstag ist eine große Demonstration von der Beuth-Hochschule zur TU Berlin geplant.

GEW zum Bildungstrichter: „BAföG rauf, und zwar schnell!“

Dies ist die zentrale Aussage des so genannten Bildungstrichters, der in einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aktualisiert wurde. GEW-Vize Andreas Keller forderte die Bundesregierung zum Handeln auf: „Dass in einem der reichsten Industrieländer der Welt Bildungschancen so ungleich verteilt sind, ist ein Skandal. Eine der ersten Maßnahmen für mehr Chancengleichheit muss eine schnelle und kräftige Erhöhung der Ausbildungsförderung sein. BAföG rauf, und zwar schnell!“

Wissenschaftsratspapier zum Hochschulpakt

Über den Ausbau und Erhalt von Studienplatzkapazitäten hinaus soll der Hochschulpakt künftig auch für Verbesserungen der Qualität von Lehre und Studium sorgen. Darüber hinaus ist eine Dynamisierung, also eine regelmäßige Erhöhung der Mittel für den Pakt zu prüfen. Mit diesen Empfehlungen hat der Wissenschaftsrat, das offizielle Beratungsgremium der Regierungen des Bundes und der Länder, für Aufsehen gesorgt. „Wasser auf die Mühlen der Forderungen der GEW“, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller.

Ungesühnte Tragödie

Die ersten Bilder des Films sind nahezu unerträglich: Während eines Recherche-Drehs im Jahr 2014 wurde der Schweizer Regisseur und Theatermacher Milo Rau Zeuge des Massakers von Mutarule, bei dem etwa 30 Frauen und Kinder ermordet wurden. Rund 1.000 solcher Bluttaten sollen sich in der Demokratischen Republik Kongo, einem der rohstoffreichsten Länder der Erde, schon ereignet haben. Bereits der Einstieg in den Film „Das Kongo Tribunal“ – der ab 11.

Sichtbar werden

  • E&W: Wie kam es zur Gründung der AG lesbische Lehrerinnen?

Doris Lüggert: Als ich meine erste Stelle in der niedersächsischen Provinz antrat, fühlte ich mich sehr isoliert. Ich hatte mich nur vor wenigen Kolleginnen geoutet, deshalb besuchte ich ein ÖTV-Seminar über das Sichtbarwerden in der Arbeitswelt. Das war aber zu allgemein und passte nicht auf meine Situation. Bei einem Seminar über Lesben in sozialen Berufen lernte ich eine Lehrerin aus Berlin kennen und wir gründeten die AG lesbische Lehrerinnen in der GEW.