Das wissenschaftsunterstützende Personal in Technik und Verwaltung gehört nicht in das Wissenschaftszeitvertragsgesetz!

Der Verdi Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung hat ein Flugblatt zum Thema veröffentlicht:

Anfang Mai wurde im Bundestag eine Debatte über das Thema „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ geführt. Anlass war ein Antrag der Partei „Die Linke“. Die SPD Vertreterin erklärte in ihrem Beitrag unter anderem, dass aus Sicht der SPD Fraktion das wissenschaftsunterstützende Personal in Technik und Verwaltung (nichtwissenschaftliche und nichtkünstlerische Personal nach § 2 Abs. 2 Wiss-ZeitVG) in dem WissZeitVG nichts zu suchen haben. Bei der Beratung und Verabschiedung des Gesetzes (2007) wurden diese Beschäftigten aber in den Regelungsbereich zur Be fristung aus Drittmittel als nebensächliches (akzessorisches) Personal ausdrücklich aufgenommen. Neben den anderen Kritikpunkten an dem Gesetz, haben wir regelmäßig darauf hingewiesen, dass es aus unserer Sicht nicht zulässig ist, in einem Sondergesetz zur Befristung in der Wissenschaft, Beschäftigtengruppen aufzunehmen, die keine wissenschaftliche Tätigkeit ausüben. Diese Position fand und findet in der Fraktion der CDU/CSU Fraktion bisher keine positive Resonanz.

Das Flugblatt findet sich hier zum Download.

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi)
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Flugblatt zum wissenschaftsunterstützenden Personal Mai 2015 RZ_150dpi.pdf128.02 KB
Redaktion